Maine Coons von Immelhausen
Maine Coons von Immelhausen

Interessantes über die Maine Coon

 

Die Maine Coon oder Amerikanische Waldkatze beschreibt eine domestizierte Katzenart, die ursprünglich aus dem Norden der Vereinigten Staaten stammt.

  • Die Herkunft ihres Namens ist mit zahlreichen Legenden verbunden. Ob die französische Monarchin Marie-Antoinette oder der Handelskapitän Coon tatsächlich für die Zucht dieser Rasse verantwortlich ist, konnte bis heute nicht bewiesen werden. Vermutungen legen nahe, dass die Maine Coon als norwegische Wildkatze auf Wikingerschiffen nach Neuengland gelangte und dort mit einheimischen Hauskatzen gekreuzt wurde.
  • Wie Wildkatzen ist die Maine Coon von deutlich größerer Statur als gewöhnliche Hauskatzen und besitzt einen muskulösen Körper mit einem breiten Brustkorb. Die Maine Coon kann eine Schulterhöhe von über vierzig Zentimeter und ein Gewicht von bis zu zwölf Kilogramm erreichen, wobei die Männchen fast doppelt so schwer werden wie die Weibchen. Ausgewachsene Kater können von der Nasen- bis zur Schwanzspitze bis zu 120 Zentimeter messen.
  • Ihr Fell kann in unterschiedlichen Färbungen und Zeichnungen von Weiß bis Schwarz sowie einfarbig, gefleckt oder getigert erscheinen. Es ist besonders an den wie Pluderhosen aussehenden Hinterbeinen und am Bauch lang, verfilzt jedoch trotz der weichen Unterwolle kaum. Der Schwanz der Maine Coon ist lang, spitz zulaufend und buschig, an den Pfoten besitzt sie dichte Haarpuschel, an den Enden der Ohren sitzen ausgeprägte Haarpinsel.
  • Die großen Augen dieser Katzenrasse können unabhängig von der Fellfarbe goldgelb, grün oder kupferfarben sein.
  • Von vielen Liebhabern auch als sanfter Riese bezeichnet, gilt die Maine Coon als äußerst ruhig, anhänglich, verspielt und intelligent. Da sie als Arbeitskatze gezüchtet wurde, ist sie auch sehr jagdfreudig und benötigt ein hohes Maß an Beschäftigung. Vor allem liebt die Maine Coon Spiele mit Wasser, Klettern und regelmäßigen Auslauf im Freien.
  • Durch ihr ausgeglichenes und sanftes Wesen eignet sich die Maine Coon auch für die Haltung mit anderen Haustieren wie Hunden oder Katzen.
  • Durch das dichte Fell ist diese Katzenart an das kalte, nasse und windige Wetter der nördlichen Vereinigten Staaten perfekt angepasst. Heißes Klima verträgt die Maine Coon nur schwer. Sie eignet sich daher kaum für die Haltung in überheizten Wohnräumen und heißen Ländern.
  • Durch ihre überdurchschnittliche Größe stellt die Maine Coon an die Haltung bestimmte Ansprüche. So braucht sie eine große Katzentoilette und einen stabilen Kratzbaum.
  • Das dichte und lange Fellkleid benötigt im Frühjahr viel Pflege, wenn sie ihr Sommerfell entwickelt. An das regelmäßige Bürsten sollte die Maine Coon so früh wie möglich gewöhnt werden.
  • Da die Rasse wegen ihrer Körpergröße zu Herzkrankheiten sowie Gelenk- und Nierenproblemen neigt, sollte eine Maine Coon immer bei einem seriösen Züchter erworben werden. Übergewicht ist in jedem Fall zu vermeiden, da es ihrer Gesundheit schadet.
  • Als Spätzünder ist diese Katzenart erst im Alter von vier Jahren voll ausgewachsen. Bei guter Pflege kann die Maine Coon bis zu zwanzig Jahre alt werden.